Posts mit dem Tag ‘Musik’

Seiten: 1 2 >>

Der einzigartige, ultimative FESTIVALGUIDE

Montag, Juli 12th, 2010

Gut geplant ist halb gelungen, so heißt die Devise für mehrtägige Zusammentreffen vieler Menschen die sich von lauter Musik berieseln lassen wollen. Denn neben frühzeitigem Ticketkauf und dem mitbringen eines Zelts gibt es noch viele weitere Dinge zu beachten. Die nach unseren eigenen Erfahrungen wichtigsten Dinge die ihr unbedingt beachten müsst haben wir euch hier in unserem FESTIVALGUIDE zusammengefasst.

1) Aufs Wetter einstellen!

Pavillon (kaputt)

Pavillon (kaputt)

Bei Langzeit-Festivalbesuchern ist die nötige Ausrüstung sowieso vorhanden, doch auch für alle anderen lohnt es sich auf die beiden häufigsten Wettervarianten eingestellt zu sein:

brütende Hitze und strömender Regen. In beiden Fällen ist Schutz (ob vor Hitze oder Nässe) hilfreich, der klare Favorit ist in jedem Fall ein einfaches Pavillon (s. Bild). Zu beachten ist natürlich die windsichere Befestigung, sonst geht so ein Pavillon auch gerne mal fliegen. Kleidung sollte eigentlich kein Thema sein, Sonnencreme ist immer hilfreich (und bei knallender Sonne unabdingbar)!

2) Das Portemonnaie füllen

Wer denkt mit Kartenpreis und Volltanken wären die Kosten gedeckt irrt sich gewaltig. Neben dem typischen “Ich gönn mir hier doch noch einmal das ein oder andere Bier vom Stand” und horrenden Fast-Food-Preisen erwarten euch in vielen Fällen noch Zusatzkosten für das obligatorische “Ich-War-Hier-T-Shirt” oder Band-Merch den man einfach nach der genialen Performance kaufen muss. All das summiert sich recht schnell und übertrifft die anderen Kosten auch gerne gleich mal. In den meisten Fällen ist es das Erlebnis jedoch wert, deswegen früh genug anfangen zu sparen.

3) Den Anfahrtszeitpunkt geschickt wählen

Da neben einem selbst auch noch im Schnitt 50.000 andere solch ein Festival besuchen, kann es durchaus vorkommen, dass bei der Anfahrt mehrere oder MEHRERE gleichzeitig auf

Autoschlange (lang)

Autoschlange (lang)

das Campinggelände wollen. Bei uns war es jetzt so, dass obwohl der frühstmögliche Zeitpunkt auf das Gelände zu kommen Donnerstag um 12 Uhr mittags war, angeblich trotzdem schon eine Schlange mit ca. 5 Stunden Wartezeit die Zufahrtswege blockierte. Je näher das Festival dann rückt, verkürzt sich auch die Wartezeit. Donnerstag Abend haben wir noch ca. 1 Stunde gebraucht, bis es auf Gelände ging.

Abhängig davon, wann man ankommt und sich in die Schlange stellt, wird man auch seinen Standplatz erreichen. Gegen 22 Uhr waren schätzungsweise 70% des Campinggeländes belegt. Dementsprechend weit hinten lag auch unser Platz. Natürlich gilt im Prinzip: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Wann man allerdings am besten ankommt lässt sich leider nicht mit 100%-iger Sicherheit sagen.

4) Die Platzwahl

Wie aus 3. bereits zu vermuten ist hängt also die Möglichkeit sich einen Platz “auszusuchen” direkt davon ab, wann man sich in die Schlange zum Festival stellt. Je früher man kommt, desto näher befindet man sich an der Bühne bzw. dem Gelände wo die Party steigt. Die Grundregel lautet: Je näher an der Bühne, desto lauter, desto mehr saufen, desto weniger Schlaf. Je weiter weg, desto mehr Ruhe, desto weitere Wege, desto weniger Zivilisation/Wasserstellen/Toiletten/Duschen.

Um es konkret zu beschreiben:
Zu Hauptbühne liefen wir geschätzt 20 Minuten.  Zur nächsten Wasserstelle ( Im Sommer bei 35°C Todeshitze einfach überlebenswichtig ) ca. 10-15 Minuten. Zum Klo/Duschen 10 Minuten. Wichtig: Wenn ich hier von Toiletten rede, meine ich feste Sanitäranlagen. Dixiklos gab nahezu überall in unmittelbarer Nähe.
Wer mit diesen etwas längeren Laufwegen kein Problem hat, dem empfehle ich, sich einen Platz weiter abseits zu suchen. -> Wenn man Ruhe will, hat man sie dann auch.

Hauptwege meiden:
Grundsätzlich muss man an Hauptwegen mit einem deutlich höheren Maß an Verschmutzung rechnen und auch die Anzahl der Leute, die einem direkt ins Bier gucken können verhundertfacht sich. Das Selbe gilt für Grölen, Müll, Dosen, etc..

5) Verpflegung

Bei der Verpflegung sind eigentlich keine Grenzen gesetzt. Vielmehr hängt es davon ab, welche Möglichkeiten man hat seine Getränke und Speisen unterzubringen. Ein Kühlschrank ist dabei sicher das Beste aber da nur mit einem Generator zu gebrauchen nur was für Luxus-Festivalbesucher.
Für den Durchschnittscamper gilt Folgendes:

Essen:
Leichtverderbliche Waren lieber zuhause lassen und auf Dosenfutter setzen. Wobei auch Würstchen und ähnlich verpackte Lebensmittel ein Paar Tage überleben werden (Man bedenke, dass Tagsüber im Auto problemlos Temperaturen von 70°C erreicht werden können).
Man sollte auch ein wenig Abwechselung ins Essen bringen und verschiedene Geschmackssorten etc. mitnehmen. (Ravioli schmecken einfach nach der 3. Dose nicht mehr) . Ein guter Mix aus festem und flüssigem ist auch nicht falsch.

Für die Zubereitung empfiehlt sich ein kleiner Gaskocher samt kleinem Topf. Dosenfutter warm machen dauert dann nur eine Minute. Zum Grillen empfehlen sich Einweggrills oder wenn man mit mehr als 3-4 Leuten grillt ist ein gewöhnlicher Holzkohlegrill entspannter bei der Handhabung.

Getränke:
Gerade im Sommer ist nichts wichtiger als ein guter Vorrat an trinkbarem. Bevor man ans Bier denkt, sollte man an nichtalkoholisches denken. Wasser sollte in großzügigem Maße eingepackt werden: etwa 2-3 Liter pro Tag pro Person ist optimal. Je nach Alkoholkonsum erhöht sich dieser Wert. Man sollte sich einfach vor Augen halten, dass Wasser weitaus billiger ist als Bier und für den Körper auch eindeutig die bessere Wahl.

Nichtsdestotrotz möchte man ja auch seinen Spaß haben und aus Erfahrung kann man sagen, dass Bier da nicht reicht. Man schwitzt einfach alles wieder aus. Der ein oder andere Likör oder Schnaps gehört also auch mitgenommen.
Kaltes Bier ist gut und wichtig, weil warme Plörre schmeckt nicht und nur kaltes Bier vom Stand vorne ist Teuer (und morgens zu weit weg).
Die wohl einfachste Möglichkeit Bier dauerhaft kühl zu halten, ist eine Kühlbox mit genügend Eis drin. Beim Einpacken bei der Abfahrt einfach die Kühlbox voll machen mit eiskaltem Bier und anschließend mit Crush-Eis bis oben hin auffüllen. Das Bleibt sowas von Kühl. Am ersten Abend fast noch zu kalt zum trinken. Am ersten Morgen immer noch eisig. Am zweiten Morgen immernoch schön kühl und am dritten Morgen “nicht warm” bis kühl. Sogar mit nachfüllen bleibt die Temperatur OK.

Statt Kaffee sollte man genügend Energydrinks mitnehmen. (Nach bedarf Kühlen)

6) Wahl der Mitfahrer/-innen

Man sollte es nicht so genau nehmen mit der Hygiene wenn man so ein Festival besucht. Trotzdem heißt das nicht gleich “noch drei mal Wacken dann ist Duschen”. Wer aber zwei mal am Tag duschen will/muss sollte zuhause bleiben. Mit dem Rest verhält es sich ähnlich. Man sollte keine zu hohen Ansprüche haben und selbst wenn sollte man sich zumindest nicht beschweren wenn es nicht immer wie zuhause ist. Notorische Nörgler sollten von vorneherein von einem Festivalbesuch absehen.

Ansonsten gilt: Alle Spaßvögel, Trunkenbolde, Partypeople, Saufkompanen,  und Leute vom selben Schlag haben quasi die Pflicht mitzukommen. Der Spaßfaktor steigt mit der Anzahl der Leute, die mitkommen. Am besten Fährt man mit mehreren Autos und etwa 10 Leuten hin. Auf dem Campinggelände kann man sich dann ein kleines Zeltdorf aufbauen und mit seinen ganzen Freunden ordentlich hausen/saufen/feiern/campen/festivalen/chillen (was ihr wollt).

Wir hoffen unser kleiner Festivalguide kann dem ein oder anderen von euch dabei helfen den Spaß beim nächsten Festivalbesuch zu maximieren.

Teilt doch auch eure Erfahrungen und Tipps in den Kommentaren oder per E-Mail mit uns!

Post to Twitter Post to Facebook

Morgen With Full Force Festival!

Mittwoch, Juni 30th, 2010

Eigentlich geht es ja erst Übermorgen los, wir fahren aber schon morgen Mittag los und verbringen die Nacht dort (Löbnitz bei Leipzig) auf dem Campingplatz um auch pünktlich zu den ersten Shows da zu sein (The Faceless, All For Nothing, We Butter The Bread With Butter…). Und da in den nächsten Tagen dan hier recht wenig passieren wird (wir bringen aber hoffentlich ganz viele Fotos mit ;) ) hier noch ein Klassiker: Das schwerste (inoffizielle) Super Maio Level in einem kommentierten Video:


Post to Twitter Post to Facebook

Musikprojekt: Rammstein – Sonne (Cover)

Sonntag, Juni 27th, 2010

Im Rahmen einer Unterrichtsreihe unseres Musikgrundkurses in der Stufe 12 haben wir in unserer Gruppe das Stück Sonne von Rammstein (Album: Mutter) gecovert. Das möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten, deswegen zuallererst hier einmal das gute Stück:

Sonne

Noch ein paar Worte zum Entstehungsprozess:

Ursprünglich wollten wir das Lied eher ins Lächerliche ziehen, teilweise noch an textlichen Änderungen zu erahnen. Im Zusammenspiel mit Instrumenten ergab sich jedoch ganz von alleine die aktuelle Version, die eher eine melancholisch-depressive Stimmung hat. Uns persönlich gefiel das dann auch besser.

Konkrete Änderungen am Stück sind:

  • “Entschärfung” der Gitarrenspur – Entfernung der Disharmonien
  • Weiblicher Gesang mit verändertem Text
  • Vereinfachtes Schlagzeug um eine ruhigere Grundstimmung zu erzeugen
  • Ersetzung der “Orgeleffekte” durch Klarinette (erzeugt einen natürlicheren Klang)
  • Anpassung der Bassspur auf die geänderten Akkorde, “Rassel”, nachträgliches digitale Überarbeitung (Welleneffekte, Equalizing, Schnitt)

Insgesamt ergibt sich durch den eher positiven Text und dem (durch die erwähnten Änderungen) eher negativen Klang eine gewisse Zerrissenheit der Stimmung (“melancholisch-depressiv”). Wir hoffen das Stück gefällt euch und das wir rechtlich mit der Veröffentlichung hier keine Grauzonen be- oder übertreten.

Die Rechte für das Ursprungsstück liegen bei Rammstein/Motor Music.

Post to Twitter Post to Facebook

Die Sache mit dem Android Handy – TEIL 2: Going Android

Dienstag, Juni 22nd, 2010

Ein Paar Wochen ist es nun her, dass ich im ersten Teil der Android-Reihe meine Vorüberlegungen zum Thema Android kundgegeben habe. Seitdem hat sich einiges getan. Mein HTC Desire ist Amazon-Typisch nach unglaublichen zwei Tagen bei mir zuhause angekommen und genauso unglaublich ist auch der erste Eindruck. Ich werde obwohl ich es eigentlich vermeiden wollte auch vergleiche zu Apple ziehen und muss bedauerlicherweise selbiger Firma auch Vorteile zugestehen. Dennoch kann ich vorweg nehmen, dass ich meine Meinung zum Thema Android nicht verworfen habe. Interessant ist dabei auch der Aspekt der Firmenpolitik. Nicht nur die von Google und Apple, sondern auch jene von HTC. Zumindest, so wie es bei den Kunden letztlich ankommt. Und ich habe doch tatsächlich etwas Verständnis für den Apple Hype. In diesem Post schonmal der erste Eindruck.

(weiterlesen…)

Post to Twitter Post to Facebook

Nerdcore Rising Intro – MC Frontalot – Braggadocio

Sonntag, Mai 23rd, 2010

Das Intro der Nerdcore-Doku Nerdcore Rising. Den Film habe ich letzte Woche irgendwann geschaut, sehr fein gemacht. Konzentriert sich hauptsächlich auf die ersten Tour-Erfahrungen von MC Frontalot und seiner Band. Die Musik (und natürlich hauptsächlich die Texte) kann man sich echt sehr gut geben. Und wer noch sehen möchte wie Ralph Macchio nun seine Arme schwingt der schaut sich den Rest des Beitrags noch an.

(weiterlesen…)

Post to Twitter Post to Facebook

Rap Musik als die Welt noch in Ordnung war

Dienstag, April 27th, 2010

Mal ehrlich, früher war alles besser.

“Remember, we serve 100% pure brown beef.” Irgendwie hab ich nach dem Clip ziemlichen Hunger bekommen.

Post to Twitter Post to Facebook

musicstar: Legal und sicher Musik downloaden

Samstag, Dezember 12th, 2009

[Trigami-Anzeige]

musicstar-Logo_okWer geht heutzutage schon gerne in die Stadt und sucht dort in riesigen CD Abteilungen nach Musik die einem gefällt?
Eine Alternative könnte hier sein irgendwo im Internet nach einem illegalen Download zu suchen, der womöglich  eine schlechte Qualität hat und man anschließend noch eine Strafe fürchten muss.
Abhilfe schafft hier musicstar.de – das große Musik-Downloadportal für legale und preisgünstige Musik.

(weiterlesen…)

Post to Twitter Post to Facebook

It’s Topaz – GSoundBox: Kleiner Krachmacher

Freitag, Dezember 11th, 2009

GSoundBox

Die coolen Drum-Apps für den iPod oder das iPhone haben bei mir schon den ein oder anderen neidischen Blick verursacht. Freudig stürzte ich mich also bisher auf jeden “Musiksimulator”, nur konnte mich bisher noch keine so richtig überzeugen.

(weiterlesen…)

Post to Twitter Post to Facebook

Neues Rob Zombie Album: Anfang 2010 – Reinhören!

Sonntag, November 15th, 2009

Bei Roadrunner Records kann man jetzt den ersten Song des Anfang 2010 erscheinenden Albums “Hellbilly Deluxe 2″ anhören. Der Song, namens “What?”, welcher gleichzeitig auch direkt als Single bei iTunes für Geld zu kaufen ist, kommt musikalisch recht poppig daher. Eingängige Gitarren, orgelähnliche Keyboardsounds, lediglich der gewohnt stark verzerrte Herr Zombie selber lässt noch auf Reste des alten Stils hoffen. Ansonsten dürfte das Album aber ziemlich Richtung Massenkompatibilität gehen, diese Stilentwicklung konnte man ja schon bei den letzten Veröffentlichungen beobachten. Wer sich daran stört darf sich schon mal freuen, aufs Album und wahrscheinlich 12 Singles und 3 Remix-Alben in den darauffolgenden 2 1/2 Wochen.

Post to Twitter Post to Facebook

"It's Music!" ist da. // Fotos und Videos vom Summerblast '09

Montag, November 2nd, 2009

In der Sidebar unter Specials ist jetzt unser Konzertmedienarchiv “It’s Music!” zu finden. Eben habe ich dort mal die Summerblast Fotos&Videos verlinkt, wie angekündigt werden in der nächsten Zeit noch die einen oder anderen Aufnahmen von älteren Konzerten folgen.

Stay tuned ;) .

Post to Twitter Post to Facebook

Seiten: 1 2 >>